Wahrnehmen, ohne zu bewerten
Sie benennen beobachtbares Verhalten und trennen es von Ihrer eigenen Interpretation.
Nehmen Sie Mimik, Blick, Stimme, Gestik und Abstand im Kontext wahr. Unterscheiden Sie Beobachtungen von Annahmen und fragen Sie nach, was etwas bedeutet.
StartenMimik, Blick, Gestik, Körperhaltung, Stimme, Sprechtempo, Pausen und persönlicher Abstand gehören zu einem Gespräch. Ihre Bedeutung hängt von der Situation, der Beziehung, dem persönlichen Wohlbefinden und kulturellen Gepflogenheiten ab.
In diesem Training versuchen wir nicht, zu erraten, was andere denken. Sie lernen, Beobachtungen von Interpretationen zu unterscheiden, Ihre eigenen Signale verständlich einzusetzen und Bedeutungen mit Worten zu klären. Nonverbales Verhalten allein beweist weder eine Lüge noch Zustimmung oder Ablehnung.
Praxisnahe Situationen helfen Ihnen, aus einer Annahme eine hilfreiche Frage oder einen konkreten nächsten Schritt zu machen.
Sie benennen beobachtbares Verhalten und trennen es von Ihrer eigenen Interpretation.
Sie arbeiten mit Stimme, Sprechtempo, Gestik und Pausen, ohne eine antrainierte Rolle zu spielen.
Sie fragen nach, statt Schlüsse über die Gefühle, Absichten oder Aufrichtigkeit anderer zu ziehen.
Sie berücksichtigen Wohlbefinden, Unterschiede und die ausdrückliche Zustimmung im privaten und beruflichen Kontakt.
Jede Lektion verbindet eine Erklärung mit einer Beispielsituation und der Auswahl einer passenden Reaktion.
Sie konzentrieren sich auf eine konkrete Bewegung, einen Tonfall, eine Pause oder eine Veränderung im Gespräch.
Sie berücksichtigen, dass dasselbe Verhalten verschiedene Gründe haben kann.
Sie stellen eine Frage, formulieren sich verständlich oder setzen respektvoll eine Grenze.
Wählen Sie eine Situation aus der kommenden Woche. Beschreiben Sie zuerst, was passiert ist. Klären Sie dann die Bedeutung und entscheiden Sie erst danach, wie Sie reagieren.