Was alles ohne Worte kommuniziert wird

Nonverbale Kommunikation ist kein Geheimcode

Zur nonverbalen Kommunikation gehören Mimik, Augenbewegungen, Gestik, Körperhaltung, Abstand, Berührungen, Stimme, Sprechtempo, Pausen und auch die Umgebung, in der ein Gespräch stattfindet. Diese Elemente können das Gesagte ergänzen, seine Wirkung verändern oder darauf hinweisen, dass es sinnvoll wäre, etwas zu klären.

Dasselbe Signal kann jedoch verschiedene Ursachen haben. Verschränkte Arme können eine bequeme Haltung, Kälte oder Gewohnheit bedeuten. Schweigen kann heißen, dass jemand nachdenkt, müde oder unsicher ist oder erst einmal zuhören möchte. Aus einer einzelnen Bewegung lassen sich daher weder Persönlichkeit noch Absicht oder ein bestimmtes Gefühl zuverlässig ablesen.

Eine hilfreiche Fähigkeit besteht darin, eine konkrete Veränderung wahrzunehmen, mehrere Erklärungen zuzulassen und bei Bedarf nachzufragen. Sie können auch auf Ihr eigenes Auftreten achten: Sprechen Sie verständlich? Lassen Sie der anderen Person Zeit? Unterstützt Ihr Verhalten das, was Sie sagen möchten?

Versuchen Sie, im Gespräch drei Ebenen auseinanderzuhalten: Was haben Sie direkt beobachtet? Was vermuten Sie? Und was können Sie tun, um die Situation besser zu verstehen? Das ist hilfreicher, als ständig selbstbewusst wirken oder andere ohne Nachfrage durchschauen zu wollen.

Marek senkt den Blick und verschränkt die Arme, als Sie Ihren Vorschlag machen. Was ist der beste nächste Schritt?

Nonverbale Wirkung: wahrnehmen, überprüfen, reagieren

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