Stimme, Sprechtempo und Pausen

Passen Sie Ihren eigenen Ausdruck daran an, was das Gespräch braucht

Die Stimme transportiert mehr als nur Worte: Lautstärke, Sprechtempo, Tonhöhe, Betonung und Länge der Pausen können sich verändern. Diese Elemente beeinflussen, wie verständlich und wie eine Aussage wirkt. Sie erlauben jedoch keine sichere Aussage über die Stimmung. Schnelles Sprechen kann mit Zeitdruck, Gewohnheit, Begeisterung oder einem technischen Problem zusammenhängen.

Vor einem wichtigen Satz können Sie kurz innehalten, jeweils einen Gedanken ausdrücken und prüfen, ob Ihr Gegenüber Sie gut hören kann. Wenn die Anspannung steigt, versuchen Sie, etwas leiser und so langsam zu sprechen, dass der Satz verständlich bleibt. Das bedeutet nicht, monoton zu sprechen oder Gefühle zu unterdrücken.

Am Telefon oder in einer Videokonferenz hilft es, technische Einschränkungen anzusprechen: „Der Ton war gerade kurz weg. Können Sie den letzten Satz bitte wiederholen?“ Aus einem einzelnen Tonfall Ärger, Desinteresse oder Druck abzuleiten, kann das Gespräch unnötig verschärfen.

Wenn Sie nicht sicher sind, was die andere Person gemeint hat, konzentrieren Sie sich auf den Inhalt und bitten Sie um eine Präzisierung. Mit Ihrer Stimme können Sie zu einem ruhigen Gesprächsverlauf beitragen, aber nicht alle Reaktionen Ihres Gegenübers kontrollieren.

In einem Telefonat spricht ein Kollege schneller, und Baulärm übertönt einen Teil seiner Worte. Wie gehen Sie vor?

Nonverbale Wirkung: wahrnehmen, überprüfen, reagieren

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