Nonverbales Verhalten im Team und bei der Arbeit
Schaffen Sie Raum für Antworten, statt um Dominanz zu konkurrieren
In Gesprächen bei der Arbeit hilft es, verständlich zu sprechen, andere nicht zu übertönen, sie ausreden zu lassen und den vereinbarten nächsten Schritt zusammenzufassen. Diese konkreten Gewohnheiten können die Beteiligung des Teams erleichtern. Sie garantieren weder eine Beförderung noch Erfolg in jeder Situation. Auch Fachwissen, Entscheidungsbefugnisse, verfügbare Zeit und Arbeitsbedingungen spielen eine Rolle.
Schweigen in einer Besprechung muss keine Zustimmung bedeuten. Vielleicht braucht jemand Bedenkzeit, hat Angst, vor der Gruppe zu sprechen, oder bevorzugt eine schriftliche Rückmeldung. Wenn Sie Feedback brauchen, bieten Sie mehr als einen sicheren Weg an: „Sie können jetzt etwas dazu sagen, nach dem Treffen eine Rückmeldung schicken oder eine andere Möglichkeit vorschlagen.“
Bei Kindern und weniger erfahrenen Kolleginnen und Kollegen hilft eine Frage, die nicht wie eine Prüfung klingt: „Was daran ist für Sie nachvollziehbar, und was ist noch unklar?“ Verlangen Sie weder Blickkontakt noch eine sofortige Antwort als Beweis für Interesse.
Achten Sie darauf, welchen Beitrag Sie selbst zur Atmosphäre leisten: Lassen Sie anderen Raum? Reagieren Sie auf Widerspruch, ohne jemanden dafür zu bestrafen? Halten Sie ein, was Sie versprochen haben? Psychologische Sicherheit entsteht auch durch Entscheidungen in der Organisation. Sie lässt sich nicht allein durch die Körperhaltung einer Führungskraft herstellen.