Sagen Sie Nein, auch wenn es unangenehm ist

Eine Absage kann sich unangenehm anfühlen und trotzdem fair sein

Ihr Bruder bittet Sie um Hilfe beim Umzug. Am Samstag haben Sie schon etwas anderes vor und Ihre Hilfe nicht zugesagt. Vielleicht haben Sie ein schlechtes Gewissen, weil Sie ihm gern entgegenkommen möchten. Eine klare Antwort gibt ihm zugleich die Möglichkeit, sich anderswo Hilfe zu suchen.

Beginnen Sie mit Ihrer Entscheidung. „Am Samstag kann ich dir dabei nicht helfen. Ich sage dir gleich Bescheid, damit du noch jemand anderen fragen kannst.“ Sie können einen kurzen Grund nennen, wenn Sie ihn mitteilen möchten. Bieten Sie einen Ausweichtermin nur an, wenn er Ihnen wirklich passt. Wenn Sie die Hilfe bereits zugesagt haben, sagen Sie, dass Sie die Absprache ändern, und besprechen Sie mit Ihrem Bruder, was sich tun lässt.

Übung. Sagen Sie in einem Satz Nein. Probieren Sie danach eine zweite Version mit einem kurzen Grund aus und wählen Sie die Formulierung, die sich in der jeweiligen Situation für Sie natürlich anhört.

Sie haben bereits entschieden, Ihrem Bruder am Samstag nicht zu helfen. Er muss heute wissen, ob er jemand anderen suchen soll. Was sagen Sie?

Achtsam Grenzen setzen – auch unter Druck

Training fortsetzen

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um mit dem Training fortzufahren.