Abendritual und Vorbereitung auf den Schlaf
Ein Ritual kann den Übergang erleichtern, aber Schlaf nicht garantieren
Vor dem Schlafengehen kann eine wiederkehrende, ruhige Abfolge helfen: die Körperpflege abschließen, Dinge für den Morgen bereitlegen, das Licht dimmen und eine entspannende Tätigkeit wählen. Sie müssen nicht jeden Abend eine genaue Liste abarbeiten. Arbeitszeiten, die Betreuung der Familie und gesundheitliche Probleme können den Plan verändern.
Die CDC nennt unter den schlaffördernden Gewohnheiten regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten, eine ruhige Umgebung und das Ausschalten elektronischer Geräte mindestens 30 Minuten vor dem Schlafengehen. Das ist ein allgemeiner Tipp, keine Garantie dafür, dass Bildschirme die einzige Ursache für Schlafprobleme sind oder dass genau 30 Minuten für alle passen. CDC: About Sleep.
Wenn Sie bemerken, dass Nachrichten, Spiele oder berufliche Benachrichtigungen Sie abends aufwühlen, versuchen Sie, sie früher beiseitezulegen oder das Handy außerhalb des Betts aufzuladen. Wenn Sie der Bildschirm nicht stört, können Sie eine andere Anpassung wählen, zum Beispiel den Wecker vorbereiten oder die Beleuchtung dimmen.
Bei länger anhaltenden Schlafproblemen reicht eine Änderung der Routine möglicherweise nicht aus. Ziehen Sie ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt in Betracht, besonders wenn die Probleme Ihren Alltag beeinträchtigen. Eine Abendgewohnheit kann den Tagesablauf unterstützen, ersetzt aber keine Abklärung der Ursache.