Machen Sie nach einem ausgelassenen Tag weiter
Eine verpasste Gelegenheit macht die bisherigen Schritte nicht zunichte
Krankheit, eine Reise, unerwartete Arbeit oder die Betreuung nahestehender Menschen können eine Routine unterbrechen. In einer Studie zur Gewohnheitsbildung wirkte sich eine einzelne verpasste Gelegenheit nicht wesentlich auf den Prozess der Automatisierung aus. Das heißt nicht, dass jedes Auslassen in jedem Kontext bedeutungslos ist. Es heißt, dass ein einzelner Tag kein Beweis für ein vollständiges Scheitern sein muss.
Fragen Sie sich nach einer Unterbrechung: Was genau hat mich daran gehindert, weiterzumachen? Wenn es ein einmaliger Umstand war, kehren Sie beim nächsten passenden Auslöser zurück. Wenn das Hindernis wiederholt auftritt, passen Sie den Umfang, den Zeitpunkt oder das Umfeld an. Bereiten Sie statt einer Bestrafung einen Plan B vor: Wenn die Zeit für den ganzen Spaziergang nicht reicht, gehe ich fünf Minuten; wenn ich abends keine Zeit zum Planen habe, notiere ich morgens eine Priorität.
Nutzen Sie das Erfassen der Gewohnheit als Information, nicht als Bewertung Ihres Charakters. Notieren Sie, ob Sie die Handlung ausgeführt haben oder warum Sie sie ausgelassen haben. Sie müssen keine lückenlose Serie schaffen, um Fortschritte zu machen.
Wenn der Plan wiederholt nicht klappt, reduzieren Sie die Anforderungen nur dann, wenn die Handlung dadurch ihren Sinn behält. Andernfalls wählen Sie eine andere Möglichkeit, die besser zu Ihren Bedürfnissen passt.