Interesse zeigen, ohne Gefühle zu unterstellen

Verständnis beginnt mit einer Frage

Ein Freund ist nach einem Treffen still geworden. Vielleicht befürchten Sie, dass ihn etwas verletzt hat. Sie müssen aber nicht sofort entscheiden, was er fühlt oder warum er schweigt. Fragen Sie zum Beispiel: „Mir ist aufgefallen, dass du nach dem Treffen stiller bist. Möchtest du erzählen, wie es für dich war?“

Empathie bedeutet nicht, automatisch zuzustimmen, dasselbe zu empfinden oder die Verantwortung für alle Probleme anderer zu übernehmen. Sie bedeutet, die Sichtweise des anderen verstehen zu wollen und anzunehmen, dass er sie anders erklären kann, als Sie erwartet haben. Sie können die Wahl lassen, ob Ihr Gegenüber erzählen oder gemeinsam nach Möglichkeiten suchen möchte. Respektieren Sie auch, wenn die Person nicht darüber sprechen möchte.

Ein Freund ist nach einem Treffen still geworden. Sie möchten herausfinden, ob er Unterstützung braucht. Was sagen Sie?

Soziale Kompetenzen in der Praxis: Vertrauen, Gespräche und Zusammenarbeit

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